Spielen & Bewegung

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Spielen & Bewegung

Der größte Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen liegt darin, wie sie spielen. Während Erwachsene beim Spielen Ablenkung oder Entspannung vom Alltag suchen, ist Spielen für Kinder sozusagen die Hauptbeschäftigung. Sie spielen quasi von Geburt an. Es ist für sie ein Grundbedürfnis, so wie Schlafen, Essen und Trinken. Wenn Kinder spielen, entdecken sie ihre Umwelt und treten mit ihr in Kontakt. Und sie sind dabei auch immer in Bewegung, denn Spielen bedeutet für Kinder auch laufen, springen oder tanzen.
Wie fördert Spielen die Entwicklung von Kindern?
Untersuchungen zeigen, wie Spielen und Bewegung mit den Kleinen die kindliche Entwicklung fördert: Im Gehirn bilden sich beim Spielen und Bewegen nämlich ständig neue Nervenverbindungen. Dadurch entsteht die Grundlage für Sprach-, Rechen- und Problemlösungsfähigkeiten. Außerdem können Kinder ihre Kreativität ausleben. Wenn Kinder in Krippe, Kindergarten, Kita oder Hort mit Brettspielen oder Puzzles spielen, erleben sie die ganze Bandbreite an Gefühlen wie Stolz, Enttäuschung, Freude und Wut und lernen damit umzugehen. Spielende Kinder üben mit ihren Freunden spielerisch soziales Miteinander und lernen so Empathie, wenn sie sich bei Rollenspielen in andere hineinversetzen.
 

Warum ist Bewegung so wichtig?
Wer sich bewegt, tut seinem Körper etwas Gutes: Herz und Kreislauf kommen in Schwung und werden genauso gestärkt wie der Bewegungsapparat, die Muskulatur und der Knochenbau. Der Körper verbraucht außerdem mehr Energie, was gerade bei Kindern frühzeitig das Risiko von Übergewicht verringert. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft stärkt auch das Immunsystem.
Wenn sich Kinder in Krippe, Kindergarten, Kita, Schule und Hort bewegen, trainieren sie auch ihre Motorik und ihre Körperkoordination. Beim Spielen, Hüpfen und Rennen wechseln sie immer wieder zwischen bewegungsintensiven und feinmotorisch anspruchsvollen Phasen hin und her. Dadurch entdecken sie die Möglichkeiten ihres Körpers und erweitern sie. Bewegungsspiele sind für Kinder in Krippe, Kindergarten, Kita, Schule und Hort aber auch noch aus einem anderen Grund wichtig: Wer sich austobt, baut Aggressionen und Ängste ab und entwickelt Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Bewegung sorgt so auch für emotionale Ausgeglichenheit.
Im Alter liegt der Schwerpunkt bei Bewegungsspielen dagegen auf dem Erhalt der Selbstständigkeit. Durch regelmäßige Bewegungsspiele kann man den altersbedingten Abbau verlangsamen und das Verletzungsrisiko verringern. Deshalb gehören moderate Bewegungsspiele zum Alltag in Senioreneinrichtungen, getreu dem bekannten Motto „Wer rastet, der rostet“.


Wie verbessert Bewegung das Denken?
Körperlich aktive Kinder können sich besser konzentrieren und lernen besser. Die genauen Zusammenhänge zwischen der Bewegung in der Krippe, im Kindergarten, Hort oder in der Schule und der im Gehirn sind zwar noch nicht erforscht, aber der Effekt ist bekannt: Wer sich bewegt, macht seinen Kopf frei und kann sich danach besser konzentrieren. Deshalb ist ausreichende Bewegung in Krippe, Kindergarten, Kita, Schule und Hort enorm wichtig. Wer nach dem Unterricht zuerst ein paar Runden über den Hof von Krippe, Kindergarten, Kita, Schule oder Hort flitzt, bei dem klappen die Hausaufgaben danach umso besser. Was für Kinder gilt, gilt im Übrigen auch für Erwachsene und Senioren. Beim Altern sterben Nervenzellen in der für das Gedächtnis wichtigen Region des Gehirns ab. Das ist ein Grund, warum sich ältere Menschen vieles schlechter merken können. Regelmäßige Bewegung hilft dabei, diesen Prozess aufzuhalten. Wer sich auch im Alter bewegt, zum Beispiel regelmäßig spazieren geht, verbessert damit auch sein Gedächtnis.