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Musik und Rhythmus

Musikalische Früherziehung im Kindergarten

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Singen, Tanzen und Musik sind elementare Ausdrucksformen. Schon kleinste Kinder lieben es, mit ihrer Stimme und ihren Körperinstrumenten zu experimentieren, sich mitzuteilen und Gefühle auszudrücken. Musik kann beruhigen, berühren, froh und traurig machen – und sie ermöglicht beim gemeinsamen Musizieren ein einzigartiges Gemeinschaftsgefühl.


„Musik ist die Sprache, die wir alle verstehen.“
Nikolaus Harnoncourt


Die musikalische Früherziehung ist daher von größter Bedeutung für eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung. Beim Hören und Singen, beim Spiel mit Rhythmus, Klängen und Melodien haben Kinder nicht nur großen Spaß. Sie erwerben auch Fähigkeiten, die weit über den Bereich Musik hinausgehen.
Welche das sind, wie Sie als Erzieherinnen und Erzieher Musik in den Kindergarten-Alltag integrieren können und welche Rolle die Raumgestaltung spielt, erfahren Sie im Folgenden.

 

 

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Die Bedeutung der musikalischen Früherziehung

Die musikalische Elementarerziehung ist viel mehr als Tanzen und Singen mit Kindern. Sie fördert auch die emotionale, kognitive, körperliche und soziale Entwicklung und trägt damit nachhaltig zur Persönlichkeitsentwicklung bei.

Im Spiel mit Musik und Gesang wird die Ausreifung des Gehörs, der Stimme und der Atmungsorgane gefördert. Tanz und rhythmische Bewegungen unterstützen Körperwahrnehmung und -koordination.

Auf kognitiver Ebene erweitert Singen den kindlichen Wortschatz, fördert das grammatikalisch-syntaktische Verständnis und ganz allgemein die Sprechfreude. Auch Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit sowie das Erkennen von Mustern und Abfolgen werden trainiert.

Nicht zuletzt profitieren Kinder in emotionaler und sozialer Hinsicht von musikalischer Früherziehung. Singend und tanzend können sie Gefühle ausdrücken und verarbeiten, zu anderen in Kontakt treten
und manchmal einfacher kommunizieren als mit Worten.

» Projektideen zur musikalischen Früherziehung

 

Singen mit Kindern: Musik im Kindergarten-Alltag

Kinder haben großen Spaß an allen Formen von Musik, Gesang, Tanz und Bewegung. Das macht es Ihnen als pädagogischen Fachkräften leicht, die rhythmische und musikalische Förderung in die täglichen Abläufe zu integrieren.

In regelmäßigen Spiel- und Singkreisen etwa werden durch das gemeinsame Musizieren das Gemeinschaftsgefühl und Zugehörigkeitsgefühl zur Gruppe gestärkt. Begrüßungs- und Abschiedslieder sind schöne Rituale, den Kindergartentag zu beginnen bzw. zu beenden und sie bieten Kindern Orientierung im Tagesablauf.

Weitere Ideen, Kindern vielfältige Begegnungen mit Musik zu ermöglichen, sind u.a.:

  • Spiel- und Tanzlieder, die wortwörtlich zum Mitspielen, Mitklatschen, Mitsingen und zur Bewegung auffordern,
  • den Jahreslauf mit thematisch passenden Liedern zu begleiten,
  • eine Musik-Hör-Stunde, in der unterschiedliche Musikstücke gehört werden und anschließend darüber gesprochen wird,
  • eigene Tänze und Choreografien einzustudieren,
  • selbst mit einfachen Instrumenten wie z. B. Klanghölzern, Trommeln oder Glöckchen zu musizieren und dazu zu singen,
  • und aus Alltagsmaterialien wie Kunststoffflaschen und Linsen eigene Instrumente zu bauen.

Platz zum Musizieren und Singen finden Kinder überall. Besonders effektiv und nachhaltig ist musikalische Früherziehung jedoch, wenn Räume so gestaltet werden, dass sie vielfältige Möglichkeiten zu Beschäftigung mit Musik bieten. Dass dies nicht aufwendig sein muss, lesen Sie im Folgenden.

 

 

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Räume für Musik – Raumgestaltung und musikalische Früherziehung

Es muss nicht zwingend ein eigener Musikraum sein. Auch ein Teilbereich eines Raums kann zur Musikecke umgestaltet werden und musikalische Inspiration und Anregungen bieten.

Wichtig sind hier zuallererst die Instrumente. Bieten Sie den Kindern eine breite, eventuell wechselnde Auswahl an Instrumenten wie z.B. Trommeln, Rasseln und Kastagnetten, Xylofon und Schellenkranz. Sie sollten einfach zu spielen sein, einen hohen Aufforderungscharakter besitzen und vor allem frei zugänglich sein. So können die Kinder jederzeit selbst aktiv werden und sind nicht auf einen Erwachsenen angewiesen. Weiterhin sollte der Raum mit Sitzkissen oder Hockern ausgestattet sein, so dass ein Musizieren in wechselnden Zusammensetzungen und Gruppengrößen möglich ist.

Ist genügend Platz vorhanden, bietet sich eine Spiegelwand an, vor der gemeinsame Tänze einstudiert werden können. Auch eine Bodenmatte, auf der zur Musik geturnt werden kann, ist eine sinnvolle, keineswegs aber zwingende Ausstattung. Schließlich gehört noch ein CD-Spieler in den Musikraum. Chiffontücher oder bunte Bänder , die als Requisiten für Tänze verwendet werden können, sind weitere kleine und schöne Extras für den Musikraum.

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