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Raus aus dem Großstadtdschungel – rein in die Natur! Zusammen (Zukunfts-) Entwürfe wagen!

Die kindliche Entwicklung ist ein Reifeprozess. Um sie besser zu verstehen, nehmen wir uns wie Fröbel einfach ein Beispiel an der Natur. Sie trägt alles Wissen in sich. Bei der Wissensvermittlung kommt es in erster Linie auf das Wie an! Gerade in Zeiten von Touch-Screen und medialer Überreizung ist es wichtig, Kindern Themen anschaulich und in ihrem natürlichen Umfeld, Schritt für Schritt, näher zu bringen. Fröbels ganzheitlicher pädagogischer Ansatz zielt auch auf einen natürlichen Umgang im Erziehungsprozess, also im Lehr-, Lern-, und Spielalltag. Das trainiert neben der kognitiven Entwicklung auch wichtige soziale und kooperative Kompetenzen.

Die Natur selbst ist Erkenntnisgrundlage für alles.
 

Gartenarbeit und Bewegungsspiele sind neben den Spielgaben die wichtigsten Elemente von Friedrich Fröbels Kindergartenkonzeption. Ihn selbst verband lebenslang eine Liebe zur Natur und er dachte schon früh über ihre Rätsel nach. So war es ihm wichtig, dass Kinder die Natur draußen mit allen Sinnen erforschen und sich auch im Wald frei bewegen. Besondern beim Gärtnern können sie mit den eigenen Händen begreifen wie man die Natur pflegen und nutzen kann. Und auch beim kreativen Gestalten ist die Natur in ihrer Formenvielfalt gegenwärtig.

 

Natur erleben – neugierige Forscher auf Entdeckungstour

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Friedrich Fröbel versteht Kinder als Teil der Natur. Beim Beobachten der Pflanzen und Tiere lernen sie nicht nur etwas über ihre natürliche Umgebung, sondern auch über sich selbst. Dabei trainieren sie ihre Wahrnehmung und ihre Beobachtungsgabe. Sie lernen sich zu konzentrieren, Risiken einzuschätzen und entwickeln eine gesunde Portion Mut und Ehrgeiz. Auch der Umgang mit dem eigenen Körper und den Gefühlen macht sie im besten Sinne selbstbewusst.

Unbeschwertes Spielen fern von Technologie, Konsum und vordefiniertem
Spielzeug ist heute nicht mehr selbstverständlich.


In der Natur können die Kinder den Moment noch ganz bewusst mit allen Sinnen genießen oder ihren Tagträumereien nachgehen. Sie ist ihnen einerseits vertraut und überrascht sie gleichzeitig, mit dem Wandel der Jahreszeiten beispielsweise. Natur – das ist Erlebnis und Abenteuer auch bei Matsch, Regen oder Schnee und trotz kalter Hände oder müder Füße. Beim unterwegs sein, herumstromern und entdecken erweitern die Kinder ganz nebenbei ihren Horizont. Das lässt sich wunderbar sprachlich begleiten.

 

Natur entdecken im Sinne Fröbels – mit sprachlicher Begleitung

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Meint im wahrsten Sinne des Wortes mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen: die Farben der Pflanzen erblicken, dem Rauschen der Bäume lauschen oder einfach mal barfuß über die Wiese laufen und das Gras und den Boden spüren. Vielleicht haben die Kinder dabei von selbst Fragen oder Sie regen ihre Neugier und ihre Beobachtungsgabe mit diesen und ähnlichen Gedanken an:

- Was unterscheidet die Blaumeise von der Kohlmeise?
- Wie lange braucht die Schnecke um einen halben Meter vorwärts zu kriechen?
- Wie riecht es kurz bevor es regnet oder danach?
- Wie fühlt sich das Laub im Herbst an?

 

Im Wald der Natur auf der Spur

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Im Wald kann man die Natur hautnah erleben. Er bietet nicht nur Kindern in Zeiten der Urbanisierung Kindern einen Ruhepol zum Kraft tanken. Hier können sie ganz sie selbst sein und sich ausprobieren. Die Natur bietet vielseitige kindgerechte Herausforderungen, wie das Klettern auf Bäume, das Balancieren auf Baumstämmen oder das Bauen eines Staudamms. Es muss nicht gleich ganztags im Waldkindergarten sein, auch eine Waldwoche oder Waldtage bieten den Kindern wertvolle Erlebnisse. Ob mit oder ohne Lupe – Gemeinsam kann man zahlreiche Pflanzen und Tiere entdecken und vielleicht auch mal in einer kleinen Forscherbox mitnehmen und weiterbeobachten. Durch die persönlichen Erlebnisse beim Entdecken und Erforschen der Natur im Wald entwickeln die Kinder eine Beziehung zur Natur, aus der im besten Fall auch ein Verantwortungsgefühl für die Umwelt entspringt.

 

Im Wald unterwegs im Sinne Fröbels – mit sprachlicher Begleitung

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Der Wald bietet eine besonders abwechslungsreiche Umgebung. Hier kann man gut mit Kindern ins Gespräch kommen und so Lernanlässe nutzen. Ob Naturphänomene oder physikalische Gesetzmäßigkeiten – es gibt viel zu entdecken! Fragen sie doch ihre Kinder mal:

- Warum färben sich die Blätter im Herbst?
- Wie „trinkt“ ein Baum?
- Wollen wir gemeinsam einen kleinen Staudamm bauen?
- Wie viele Jahresringe kannst du am Baumstamm zählen?

 

 

Natur pflegen – kleine Gärtner machen große Erfahrungen

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Friedrich Fröbel bezeichnete die Natur als „Garten des Lebens“. Bei der aufmerksamen Betrachtung ihrer Gliederung, Formen und Farben empfand er innigste Freude und Achtung. So liegt es nahe, dass auch die Gartenarbeit erzieherisch bedeutsam für ihn war. Er versteht sie als Teil der allseitigen Bildung. Auch hier sieht er die Verbindung von Denken und Tun. Spielen und Bauen sind dabei wieder Ausdruck des inneren Gestaltungstriebs der Kinder, z.B. beim freien Gestalten mit Lehm und Sand oder beim Anlegen eigener kleiner Gärten und Felder.
 

Beim Gärtnern begreifen Kinder die Natur und ihre Gesetzmäßigkeiten mit den eigenen Händen.


Nach Fröbel sollten die Kinder in einer Kombination aus Gemeinschaftsgarten und individuellen kleinen Beeten Gemüse, Blumen und Feldfrüchte anpflanzen. So können sie mit den eigenen Händen erfassen wie sich aus einem Samen nach und nach eine Pflanze entwickelt. Gemeinsames Gärtnern mit anderen Kindern fördert die Geduld und die Konzentration sowie die soziale Kompetenz.

 

Gärtnern im Sinne Fröbels – mit sprachlicher Begleitung

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Erzieher(innen) können schon kleine Kinder beim Pflegen ihrer Pflanzen anleiten und sie dabei auf bestimmte Zusammenhänge in der Natur aufmerksam machen:

- Wie groß kann eine Sonnenblume werden?
- Wieviel Wasser brauchen Erdbeeren?
- Wo gedeihen Weintrauben am besten?
- Wie schmeckt eine selbstgezüchtete Tomate?

 

Kreatives Gestalten von Naturformen – dem Wandel der Jahreszeiten auf der Spur

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Zugegeben manchmal ist das Wetter doch zu regnerisch oder stürmisch zum Hinausgehen. Auch dann lässt sich die Natur wunderbar entdecken: Zum Beispiel mit dem Sachenmacher Fröbel „Jahreszeitenbaum“ – einem Fensterbild fürs ganze Jahr. Der Jahreszeitenbaum verändert sich mit der Natur und bietet im Frühling, Sommer, Herbst und Winter einen tollen Anblick. Dazu den Baumstamm einfach herauslösen und am Fenster befestigen. Je nach Jahreszeit werden dann Kreise, Halbkreise und Dreiecke herausgelöst, ausgeschnitten und als Blätter, Blüten, Äpfel oder Schneeflocken um die Äste dekoriert.

 

Fröbelgedanke zum Jahreszeitenbaum

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- regt dazu an, über die Natur im Wandel der Jahreszeiten zu sprechen
- fördert anhand der geometrischen Grundformen das Verständnis für Ästhetik und Geometrie
- fördert die Feinmotorik, die Form- und Farbdifferenzierung und die Kreativität
- zum variablen Gestalten einer jahreszeitgemäßen Fensterdekoration

 

Bewegung ist Freiheit

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Bewegungsspiele sind bei Friedrich Fröbel ursprünglich aus den Spielen mit dem Ball entstanden. Zum freien Spiel und zur individuellen Entfaltung gehört natürlich sich frei zu bewegen und im fröbelschen Sinne zusammen zu tanzen und zu singen. Auch Wehrfritz liegt die Bewegung der Kinder am Herzen. Dazu haben wir vom einfachen Ball bis zum kompletten Aktivitätsset einige interessante Produkte für drinnen oder draußen zusammengestellt. Schauen Sie doch mal!

 

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