Emotionen - HABA Pro Future Skills

 

Kleine Welt, so viele Gefühle – Kinder emotional stark machen

Gefühle spielen im täglichen Miteinander eine große Rolle: sich streiten und wieder versöhnen, wütend sein, weinen, sich trösten und wieder gemeinsam lachen. Doch Kinder müssen erst noch lernen, wie sie diese Gefühle erkennen, verstehen und mit ihnen umgehen können. Sozial-emotionale Kompetenzen sind eine Schlüsselfertigkeit, die Kinder für ihre Zukunft brauchen. Denn wer Emotionen versteht und mit ihnen umgehen kann, dem gelingt auch das soziale Miteinander. Auf dieser
Seite haben wir für Sie spannende Infos und Anregungen rund um das Thema Kinder und Emotionen zusammengestellt. Entdecken Sie außerdem unsere sympathische Lernspielserie Feelix & Fay, die Kinder beim Verstehenlernen von Emotionen spielerisch unterstützt sowie clevere Spielideen für den Kindergarten- und Schulalltag. Viel Spaß beim Lesen!
Gefühle spielen im täglichen Miteinander eine große Rolle: sich streiten und wieder versöhnen, wütend sein, weinen, sich trösten und wieder gemeinsam lachen. Doch Kinder müssen erst noch lernen, wie sie diese Gefühle erkennen, verstehen und mit ihnen umgehen können. Sozial-emotionale Kompetenzen sind eine Schlüsselfertigkeit, die Kinder für ihre Zukunft brauchen. Denn wer Emotionen versteht und mit ihnen umgehen kann, dem gelingt auch das soziale Miteinander. Auf dieser Seite haben wir für Sie spannende Infos und Anregungen rund um das Thema Kinder und Emotionen zusammengestellt. Entdecken Sie außerdem unsere sympathische Lernspielserie Feelix & Fay, die Kinder beim Verstehenlernen von Emotionen spielerisch unterstützt sowie clevere Spielideen für den Kindergarten- und Schulalltag. Viel Spaß beim Lesen!

 

 

Future Skills - Emotionen erkennen

Emotionen erkennen

Emotionen zu erkennen und richtig einzuordnen, fällt gerade kleinen Kindern schwer. Denn sie können Emotionen bei sich und anderen meist noch nicht benennen. Auch ihre eigenen Gefühle und Gedanken von denen anderer Menschen zu unterscheiden, klappt erst einmal nicht. Damit das gelingt, müssen sie sich zunächst mit ihrer Umwelt auseinandersetzen und Erfahrungen sammeln. Das macht es ihnen möglich, Emotions-Wissen zu adaptieren und ggf. später in einer neuen Situation anzuwenden. Das Erkennen von Emotionen kann mit Kindern geübt werden, indem ihnen z. B. bestimmte Gesichtsausdrücke gezeigt werden, die sie versuchen richtig zu benennen.

Emotionen erkennen

Emotionen zu erkennen und richtig einzuordnen, fällt gerade kleinen Kindern schwer. Damit das gelingt, müssen sie sich zunächst mit ihrer Umwelt auseinandersetzen und Erfahrungen sammeln. Das macht es ihnen möglich, Emotions-Wissen später in einer neuen Situation anzuwenden. Das Erkennen von Emotionen kann mit Kindern geübt werden, indem ihnen z. B. bestimmte Gesichtsausdrücke gezeigt werden, die sie versuchen richtig zu benennen.

 

 

Future Skills - Emotionen verstehen

Emotionen verstehen

Kinder müssen in der Lage sein, Emotionen bei sich selbst und anderen zu benennen, ihre Bedeutung und soziale Funktion zu verstehen und auch, was sie beeinflusst. In den ersten drei Lebensjahren erkennen Kinder schon grundlegende Emotionen, wobei es ihnen bei negativen Gefühlen leichter fällt als bei positiven. Im Vorschulalter verstehen Kinder, dass es für die gleichen Gefühle bei unterschiedlichen Menschen verschiedene Auslöser gibt. Das Emotionsverständnis können Kinder einüben, indem sie beispielsweise Emotionsausdrücke auf Bildern erkennen und darüber sprechen, wie man sich in bestimmten emotionalen Situationen fühlt und wie man am besten reagiert.

Emotionen verstehen

Kinder müssen lernen, Emotionen bei sich selbst und anderen zu benennen, ihre Bedeutung und soziale Funktion zu verstehen und auch, was sie beeinflusst. In den ersten drei Lebensjahren erkennen Kinder zumindest schon grundlegende Emotionen. Im Vorschulalter verstehen Kinder dann, dass es für die gleichen Gefühle bei unterschiedlichen Menschen verschiedene Auslöser geben kann. Das Emotionsverständnis können Kinder einüben, indem sie beispielsweise Emotionsausdrücke auf Bildern erkennen und darüber sprechen, wie man sich dabei fühlt und wie man am besten reagiert.

 

 

Future Skills - Emotionen kommunizieren & regulieren

Emotionen kommunizieren & regulieren

Kleine Kinder sind bei der Kommunikation und Regulierung von Emotionen noch sehr auf ihre Eltern als Bezugspersonen angewiesen. Bei ihnen wird sich rückversichert: Darf ich das? Und im Fall starker Emotionen wie Trauer oder Wut sind sie da, um Kinder zu beruhigen und abzulenken. Die Selbstregulierung beginnt dann ab dem Vorschulalter. Hier setzen Kinder um, was sie aus dem Miteinander mit Gleichaltrigen, Eltern oder Erzieher:innen gelernt haben. Ein wichtiger Faktor bei der Selbstregulierung ist Sprache: Eine gute Sprachentwicklung ermöglicht es Kindern, verbal auszudrücken, was sie beschäftigt und in Streitfällen zu diskutieren und eine gemeinsame Lösung zu finden.

Emotionen kommunizieren & regulieren

Gerade kleine Kinder sind bei der Kommunikation und Regulierung von Emotionen noch sehr auf ihre Eltern als Bezugspersonen angewiesen. Die Selbstregulierung beginnt ab dem Vorschulalter. Hier setzen Kinder um, was sie aus dem täglichen Miteinander mit Gleichaltrigen oder Bezugspersonen gelernt haben. Ein wichtiger Faktor bei der Selbstregulierung ist die Sprache: Eine gute Sprachentwicklung ermöglicht es Kindern, verbal auszudrücken, was sie beschäftigt.

 

 

Basisemotionen
 

Freude, Ärger, Trauer, Angst, Überraschung, Interesse

Kinder können diese bereits in den ersten Lebensmonaten ausdrücken
 

Sekundäre Emotionen

Stolz, Scham, Schuld, Neid, Verlegenheit

ab dem zweiten Lebensjahr in Interaktion mit anderen; kognitive Voraussetzung ist die Erkenntnis der eigenen Identität

Komplexe Emotionen

Eifersucht, Nervosität, Empörung, Mitleid

ab einem Alter von sechs Jahren
 
 
 

 

Kennen Sie schon Feelix & Fay?

Feelix & Fay sind beste Freunde und spielen und lachen am liebsten gemeinsam. Aber wie alle Kinder ist Feelix nicht immer gut gelaunt. Manchmal ist er traurig, ängstlich und wütend – manchmal auch alles auf einmal. Dann weiß Feelix nicht, wie er mit seinen Gefühlen umgehen soll. Und auch die Menschen um ihn herum – Eltern, Freunde und viele mehr – haben unterschiedliche Gefühle, Launen und Wünsche. Sie zu erkennen und darauf zu reagieren, kann schwierig für Feelix sein. Zum Glück ist er damit aber nicht allein. Seine Freundin Fay, ein echter Katzenbär, ist immer für ihn da und gemeinsam finden sie eine Lösung.

Stark in die Zukunft starten - HABA Pro Future Skills

Gemeinsam mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis haben wir Materialien konzipiert, um mit Kindern Strategien für den Umgang mit sich und anderen zu üben. Als Identifikationsfiguren helfen Feelix und Fay, Kinder emotional abzuholen und einen leichten Einstieg ins Gespräch zu finden. Die Lernspielserie Feelix & Fay fördert spielerisch, mit viel Einfühlungsvermögen und Fantasie verschiedene Aspekte sozial-emotionaler Kompetenzen.

 

Produkt-Highlights von Feelix & Fay

Feelix & Fay - Emotionsstern

Emotionsstern

Ob als Projekt oder als Ritual im Morgenkreis: Der Emotionsstern bietet einen leichten Einstieg, um über Grundgefühle und ihre Ausprägungen ins Gespräch zu kommen.

Feelix & Fay - Handpuppe Katzenbär

Handpuppe Katzenbär

Die Handpuppe Fay ist eine kuschelige Mutmachpuppe und eignet sich für Rollenspiele oder zum Kuscheln. Sie bietet zahlreiche Gesprächsanlässe und fördert den verbalen Emotionsausdruck.

 

 

 

Emotions-Spiele für den Kindergarten

Spiel 1: Mein rechter, rechter Platz ist leer

Spiel 1: Mein rechter, rechter Platz ist leer

Material: Feelix & Fay Sitzkissen Emotionen
(Artikelnummer 356121)

So geht’s: Die Kissen werden in einem Kreis auf den Boden gelegt. Die Kinder setzen sich auf die Kissen, aber ein Kissen bleibt frei. Das Kind, dessen rechter Platz frei ist, sagt: „Mein rechter, rechter Platz ist leer, ich wünsche mir die Lea her.“ Lea muss sich nun den Gesichtsausdruck auf dem leeren Kissen ansehen, ihn benennen (z. B. traurig) und dann das Gefühl nachspielen (z. B. so tun, als ob sie weint). Danach darf sie sich auf den leeren Platz setzen. Als nächstes ist das Kind dran, dessen rechter Platz nun leer ist.
 

Ziel: Gefühle verbal ausdrücken und körperlich darstellen. So wird geübt, Gefühle zu erkennen und zu benennen.

Spiel 2: Armer Katzenbär!

Spiel 2: Armer Katzenbär!

Material: Handpuppe Katzenbär
(Artikelnummer 351441)

So geht’s: Die Kinder sitzen im Kreis auf dem Boden oder auf Stühlen. Ein Kind ist der Katzenbär und bekommt die Handpuppe. Der kleine Katzenbär hat gar nicht gut geschlafen und ist jetzt sehr traurig. Das Kind mit der Handpuppe geht im Kreis herum und setzt sich laut gähnend vor ein Kind, das den armen Katzenbär nun tröstet: „Du armer Katzenbär!“ Nun muss das Kind überlegen, wie man den Katzenbär aufmuntern könnte: „Ich gebe dir heute dein Lieblingsessen!“ Wenn er getröstet wurde, bedankt sich der Katzenbär bei dem Kind und nun darf es der Katzenbär sein.

Ziel: Die Perspektive eines anderen übernehmen und seine Gefühle erkennen und verstehen. Fördert Empathie.

 

 

Emotions-Spiele für die Grundschule

Spiel 1: Klassenrat

Spiel 1: Klassenrat

Material: Kein Material nötig.

So geht’s: Die Lehrkraft beruft einen Klassenrat ein. Hier ist jedes Kind stimmberechtigt und hat Mitspracherecht. Die Lehrkraft gibt bestimmte Themenbereiche vor, für die Regeln gefunden werden sollen: das Miteinander in der Klasse, Gesprächsregeln für den Morgenkreis usw. Die Regeln werden gemeinsam diskutiert und schließlich festgelegt, während die Lehrkraft moderiert. Beim nächsten Klassenrat nimmt sich die Lehrkraft mehr und mehr zurück, bestimmt ein Kind als Moderator:in und ermutigt die Kinder, selbst die Diskussion zu führen.

Ziel: In gemeinsame Diskussion gehen, angemessen miteinander umgehen lernen und den Umgang mit Regeln reflektieren.

Spiel 2: Gefühlswörter

Spiel 2: Gefühlswörter

Material: Kein Material nötig.

So geht’s: Je mehr unterschiedliche Adjektive Kinder kennen, um ihre Gefühle zu beschreiben, desto besser. Die Lehrkraft bereitet verschiedene bekannte Basiswörter für Emotionen vor (fröhlich, traurig, wütend usw.). Dann wird gemeinsam in der Klasse nach Synonymen gesucht. Um sich die Adjektive noch besser zu merken, sollen die Kinder Sätze dazu bilden: „Ich bin bedrückt, weil …“ oder „Ich bin glücklich, wenn …“

 

Ziel: Die Kinder sollen Ursache von Gefühlen bei sich und anderen kennen und verstehen lernen.

 

 

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